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Inhalt

 

Mit dem IGNIS Basiskurs Seelsorge & christliche Beratung bieten wir ein breites Themenspektrum an.

Die einzelnen Themen:

 

1. Eine Gesprächsstruktur mit Gottes Hilfe
Was sind die wesentlichen Elemente in der Gesprächsführung, die zu beachten sind? Wie erfährt der andere oder ich selbst Gottes Hilfe und Eingreifen auf direkte Art und Weise? Wer bin ich selbst, dass ich jemand anderem etwas sagen oder raten könnte? IGNIS hat ein Handlungsmodell mit sieben Gesprächsphasen entwickelt, das sich als hilfreiche Struktur vielfach bewährt hat.
2. Reden und reden lassen – Kommunikation und deren Störungen
Das Gespräch zwischen zwei Menschen ist eine sensible und störanfällige Angelegenheit. Viele Beziehungsprobleme beginnen oder verstärken sich aufgrund von Missverständnissen. Sowohl der Redende als auch der Zuhörer können etwas zu einer klaren Kommunikation beitragen. Das Seelsorgegespräch selbst ist ein Kommunikationsprozess, oft stehen aber auch die eingebrachten Beziehungsprobleme mit Gesprächssituationen im Zusammenhang.
3. Destruktive Faktoren: Negative Haltungen und (Er-)Lösungswege
Verletzende Erfahrungen führen meist automatisch zu Entscheidungen, um dem Schmerz auszuweichen oder vorbereitet entgegenzutreten. Aus diesen Gefühlslagen und inneren Bewertungen entstehen in der Folge negative Haltungen, die uns in unserem weiteren Leben beeinflussen und unsere Handlungsfreiheit begrenzen. Manchmal können wir uns somit gar nicht mehr frei für das Gute entscheiden. Die frohe Botschaft ist aber: Gott möchte uns befreien!
4. Gebetsprozesse in der Seelsorge // Überblick psychische Störungen
Zur Seelsorge gehört Gebet einfach dazu. Dabei spielt auch eine Rolle, welche Erfahrungen der Seelsorger selbst in seinem Leben mit Gebet gemacht hat. Manchmal ist es nötig, dass die eigene „Gebetsbiografie“ näher angeschaut wird und heilen darf. Wir wollen uns außerdem verschiedeneFormen des Betens näher anschauen. Denn manche Gebetsformen kommen in der Seelsorgepraxis seltener zum Zug als andere, obwohl sie auch ihren Platz haben dürfen: z. B. das Klagen vor Gott.
Im zweiten Teil dieser Einheit soll ein ganz grundlegender grober Überblick über psychische Störungen gegeben werden, um als Seelsorger die eigenen Kompetenzgrenzen gut einschätzen zu lernen.
5. Vergebung – Wie kann ich denn vergeben?
Vergebung ist das zentrale Thema des Glaubens und der Lösungsausweg für Beziehungskonflikte. Dass wir es tun soll(t)en, ist klar - doch wie macht man vergeben? In diesem Seminarteil wollen wir fünf praktische Schritte für einen Vergebungsprozess aufzeigen.
6. Verhaltensmodifikation
Welche Schritte sind notwendig, um nichtförderliche, bzw. nicht erlaubte Gewohnheiten zu verändern? Gewohnheiten, wie z.B. „Schlecht über andere reden“, „Essgewohnheiten“, „Andere nicht ausreden lassen“ usw.
In dem vorgestellten Programm geht es aber um noch mehr: Es gilt eine Veränderungskompetenz zu erlernen, die fast tagtäglich notwendig ist - und das mit Jesu Hilfe.
7. Vaterschaft Gottes & die eigene Identität
Nachdem Matthias Hoffmann (Hannover) selber vor einigen Jahren in einer existentiellen Lebenskrise Gott als Vater neu entdeckt hat, ist es jetzt seine größte Sehnsucht, möglichst vielen Menschen den Weg in eine erfüllende Liebesbeziehung zu Gott als Vater zu zeigen. Zu lange sind viele Menschen dem falschen Gottesbild eines kontrollierenden und strafenden Richters gefolgt und haben ihr Christsein unter verkehrten Vorzeichen geführt: Es dreht sich alles um Leistung, statt um Liebe. Aber genau hier setzt die befreiende Botschaft von der Vaterliebe Gottes an: Er ist der liebende Abba-Vater, der sich seinen vielgeliebten Kindern neu zu erkennen gibt. Die Freundschaft mit ihm befreit uns zu dem Leben, zu dem wir von Anbeginn bestimmt sind. Wir sind für die größte Liebe erschaffen!
8. Berufung – aber von wem oder zu was?
Der Mensch hat die einzigartige Fähigkeit unter allen Lebewesen, über sich selbst und die Welt nachzudenken. Das führt auch Christen zu der Frage: „Warum bin ich?“ Was sind die großen und kleinen Ziele für mein Leben und vor allem: was ist die ganz individuelle Berufung für mich, welche mir täglich Halt, Sinn und Kraft gibt?

 

Für den Basiskurs kommen Sie zu acht Blockseminaren nach Kitzingen.


Zusatzmodul im Anschluss

Für alle Basiskursteilnehmer, die mit der Beraterausbildung weitermachen wollen, gibt es ein zusätzliches, verpflichtendes Modulwochenende in Kitzingen. Wir beschäftigen uns mit grundlegenden Themenbereichen für die christlich-orientierte Beratung, Sie lernen die künftigen Ausbildungsteilnehmer aus den verschiedenen Basiskursen kennen und können letzte Aufnahmegespräche in Kitzingen führen.

Nächster geplanter Termin:  09.-13. Mai 2018 (verlängertes Wochenende über Himmelfahrt)
 

Theologie und Bibel

Theologie - mit einer Jesus gläubigen und Jesus liebenden Herzenseinstellung betrieben – ist ein Werkzeug des Heiligen Geistes, das uns unterstützt, die Wahrheit über Gott und Welt tiefer zu ergreifen. In einem stabilen, theologischen Fundament wurzelt unsere Identität als Christ, die uns in den täglichen Glaubensherausforderungen Orientierung gibt.

Zum Wirklichkeitsverständnis der Christlichen Psychologie

Einführung und kreative Vermittlung zu einigen wichtigen Aspekten (IGNIS Lehrbuch 2):
Gott offenbart – all unser Fragen und Forschen bezieht sich auf Seine, nicht auf irgendeine Welt
Der Mensch -  ein Geschöpf Gottes
Beziehung und Erkenntnis: Vertrautheit mit Gott, um Sein Wort und Seine Schöpfung zu verstehen.

Übertragung & Projektion

Als Fortsetzung der Themenreihe zu seelsorgerlicher Beratung im Basiskurs geht es um wesentliche Fallen in der Beratungsbeziehung: die Phänomene der Übertragung und der Gegenübertragung, sowie der Projektion werden noch einmal genau vorgestellt, damit sie in der Praxis später erkannt und mit ihnen in richtiger Weise umgegangen werden kann.



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