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DIE christliche Position?

Vom Ringen um einen christlichen Standpunkt zu sexuellen Themen …

In den letzten Monaten hat Martin Grabes Buch „Homosexualität und christlicher Glaube: Ein Beziehungsdrama“ (Francke 2020) viele Christen bewegt, manche gefreut, andere verärgert, wieder andere verunsichert.

Auch mich hat es bewegt: Mir ist es, wie Martin Grabe, ein Anliegen, dass das ganze Thema Sexualität zwar kontrovers aber sachlich und wertschätzend diskutiert werden kann und auch, dass homosexuell Empfindende sich in unseren Gemeinden und Gemeinschaften willkommen fühlen können. Und da fordert mich dieses Buch gleich heraus, weitere Argumente einzubringen, denn einige seiner Antworten erscheinen mir zu einfach und einseitig, manche aus meiner Sicht theologisch wohlbegründeten Argumente sind an den Rand geraten.

Ich habe deshalb vor einiger Zeit eine konstruktive Buchkritik verfasst und sie Martin Grabe vorgelegt und konnte dann seine Rückmeldungen weiter überdenken.

Mein Hauptanliegen ist es, uns allen bewusster zu machen, von welchen Vorannahmen und „Hintergrundentscheidungen“ unsere Meinungen zum Thema Sexualität und damit auch Homosexualität abhängen. Diese zu kennen, kann die Diskussion für alle Seiten sachlicher und verständnisvoller machen und den Umgang mit unvermeidlich kontroversen Standpunkten hoffentlich konstruktiver werden lassen.

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Wolfram Soldan, Arzt, Psychotherapeut, Supervisor (ACC)