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Das Anliegen von IGNIS

Es war eine gemeinsame Suche, die mehrere als Psychologen, Psychotherapeuten oder Psychiater arbeitende Christen verband und 1986 zur Gründung von IGNIS motivierte:
Wie können wir mit unserer fachlichen Kompetenz und auf der Grundlage unseres christlichen Glaubens dem Menschen angemessene und hilfreiche Konzepte entwickeln?
Wie kann unser christlicher Glaube die tragende und prägende Basis nicht nur des persönlichen, sondern auch des beruflichen Denkens und Handelns werden?

Das Ziel dieser Suche nannten die Gründer Christliche Psychologie, eine Psychologie, die ganzheitlich aus dem Rahmen eines biblisch-christlichen Wirklichkeitsverständnisses entwickelt wird und wissenschaftliche Forschungsmethoden nutzt.

Mit diesem Projekt sind einige spezielle Fragen und Hoffnungen verbunden, die sich bis heute stellen:


Als Kurzzusammenfassung unserer Antworten können wir sagen, dass wir davon ausgehen, dass jede wissenschaftliche Arbeit und die darauf aufbauende Konzeptentwicklung nicht neutral, sondern in einem gewissen Maß weltanschaulich beeinflusst ist. So kennen wir im Rahmen von Psychologie und Psychotherapie z.B. biologisch, humanistisch oder systemisch geprägte Ansätze, in neuerer Zeit u.a. auch eine buddhistische Psychologie. Christliche Psychologie will den Beitrag leisten, menschliches Erleben und Verhalten auf der Grundlage des christlichen Glaubens zu erforschen.

Deshalb wurde IGNIS (lat. Feuer) die Deutsche Gesellschaft für Christliche Psychologie gegründet
(mehr zur Geschichte).

Zur Entwicklung christlich-psychologischer Konzepte greifen wir auf wissenschaftliche Methoden aus dem Bereich qualitativer und quantitativer Forschung zurück und nutzen Informationen aus biblischen Aussagen über den Menschen, aus seelsorgerlicher Lehre und Praxis im Laufe der Kirchengeschichte ebenso wie aus der psychologischen Forschung.

Was wir in über 30 Jahren gelernt haben, geben wir in SchulungenAus- und Weiterbildungskursen, in unserem Beratungsangebot und in Publikationen weiter. Dabei arbeiten wir mit Gruppierungen und Gemeinden aus allen Groß- und Freikirchen zusammen.

Einzelne Mitarbeiter von IGNIS sind außerdem in überregionalen Gremien unseres Landes engagiert, z.B. together4europe, Treffen von Verantwortlichen von evangelischen, katholischen und freikirchlichen Bewegungen und Gemeinschaften, Akademie für Psychotherapie und Seelsorge oder ACC-Deutschland.

Daneben haben sich zahlreiche internationale Kontakte und Kooperationen entwickelt, z.B. mit Vereinigungen oder Instituten für Christliche Psychologie/Psychologen in Polen, Russland, Schweiz, Südafrika, USA oder innerhalb von EMCAPP (European Movement for Christian Anthropology, Psychology and Psychotherapy), verbunden mit einem gegenseitigen Referentenaustausch.

Ein Wort, das uns IGNIS MitarbeiterInnen immer wieder in unserer Arbeit motiviert:
 

"Der Ort, an dem die Frage nach der Wirklichkeit Gottes wie die nach der Wirklichkeit der Welt zugleich Beantwortung erfährt, ist allein bezeichnet durch den Namen: Jesus Christus.
In diesem Namen ist Gott und die Welt beschlossen. In ihm hat alles seinen Bestand (Kol 1,16).
Von nun an kann weder von Gott noch von der Welt recht geredet werden, ohne von Jesus Christus.
Alle Wirklichkeitsbegriffe, die von ihm absehen, sind Abstraktionen."

(Dietrich Bonhoeffer)
 

In diesem Wirklichkeitsverständnis soll Christliche Psychologie gegründet sein, auf Jesus Christus soll sie aufbauen.

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