Glaube, Psychologie, Leben
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Unser Name:

IGNIS ist das lateinische Wort für Feuer.

Mit dem Namen IGNIS verbinden wir Auftrag und Ausrichtung.

Feuer steht in den Texten der Bibel als Zeichen für die Gegenwart Gottes, für Leitung und Orientierung, für das Wirken des Heiligen Geistes, für eine Haltung der Ausrichtung auf Gott und vieles mehr.

Einige biblsche Texte zu Feuer sind uns besonders wichtig geworden und inspirieren uns in unserer Arbeit.

Feuer: Gottes Gegenwart und Sein Reden

Da sprach Mose: Ich will hingehen und die wundersame Erscheinung be­sehen, warum der Busch nicht verbrennt. Als aber der HERR sah, dass er hinging, um zu sehen, rief Gott ihn aus dem Busch und sprach: Mose, Mose! Er antwortete: Hier bin ich. (2. Mose 3, 3+4)

Feuer: Leitung und Orientierung

Der HERR ging ihnen voran. Tagsüber ging er in einer Wolkensäule voran, um ihnen den Weg zu zeigen – nachts in einer Feuersäule, um ihnen zu leuchten. (2. Mose 13, 21)

Feuer: Wirken des Heiligen Geistes

Dann erschienen ihnen etwas wie züngelnde Flammen. Die verteilten sich und ließen sich auf jedem Einzelnen von ihnen nieder. Alle wurden vom Heiligen Geist erfüllt. (Apostelgeschichte 2, 2+3)

Feuer: Ausrichtung auf Gott

Haltet euch bereit und sorgt dafür, dass eure Öllampen brennen! Seid wie Leute, die darauf warten, dass ihr Herr von einem Hochzeitsfest zurückkehrt. Wenn er dann kommt und anklopft, können sie ihm sofort aufmachen. (Lukas 12, 35-36)

Unsere IGNIS-Geschichte

Die offizielle IGNIS-Geschichte beginnt am 04.01.1986 in Neustadt an der Aisch.

Aus einigen informellen Treffen ist der Wunsch nach mehr Zusammenarbeit gewachsen und dafür wird IGNIS, die Deutsche Gesellschaft für Christliche Psychologie, als gemeinnütziger Verein gegründet (mit Sitz in Würzburg).

Die Gründungsmitglieder, fünf Psychologen, ein Psychiater und zwei Psychologiestudentinnen, haben eines gemeinsam: Sie haben als mehr oder weniger überzeugte Atheisten – in unterschiedlichen konfessionellen Kontexten – zu einem persönlichen Glauben an Jesus Christus gefunden. Diesen christlichen Glauben und die biblischen Wahrheiten, die sie selbst so positiv lebensverändernd erlebt haben, wollen sie nicht nur in der Gemeinde leben. Sie wollen aus einer biblisch begründeten Sicht auf den Menschen ein neues psychologisches Handeln gewinnen, eine Christliche Psychologie.

Von Anfang an steht der Dienst am Menschen im Mittelpunkt, denn es gibt eine Vielzahl von Christen, die eine Beratung und Therapie wünschen, die ihren Gottesbezug ausdrücklich einbezieht. Aufgrund der verschiedenen kirchlichen Hintergründe der Mitarbeiter sieht IGNIS es als wichtigen Nebenauftrag, zur Versöhnung und Einheit unter Christen beizutragen.

Bereits im Herbst 1986 beginnt der erste Fortbildungskurs für Fachleute aus dem psychosozialen Bereich – ein Grundkurs Christliche Psychologie – aus dem dann die bis heute angebotene Ausbildung zum Christlichen Berater entstanden ist. Die meisten der 25 ersten Teilnehmenden bleiben der IGNIS-Arbeit über Jahre als Honorarkräfte oder Vollzeitmitarbeiter aktiv verbunden.

1988 sind drei der Gründungsmitglieder zusammen mit weiteren Personen am Entstehen der De’IGNIS-Fachklinik in Egenhausen im Nordschwarzwald (www.DEIGNIS.de ) beteiligt und sie werden Mitarbeiter in psychotherapeutischen und leitenden Aufgaben, als der Klinikbetrieb im Herbst 1989 beginnt.

Die IGNIS-Akademie verlegt 1991 ihren Sitz von Würzburg nach Kitzingen und bietet dort ab 1992 ein Studium der Christlichen Psychologie an. Das Unterrichten, die Beiträge und die Präsenz der Studierenden beleben und intensivieren die Lehr- und Forschungstätigkeit.


Ebenfalls 1992 wird die erste IGNIS-Seelsorgeschulung für Gemeinden durchgeführt und in der Schweiz startet in Kooperation mit der dortigen Arbeitsgemeinschaft Christlicher Lebenshilfen (ACL) eine Schule für Christliche Sozialtherapie.

In den folgenden Jahren werden Angebote und Kooperationen stetig ausgeweitet, z.B. um Ausbildungen und Schulungen im Bereich Eltern, Kinder und Jugendliche, Eheberatung, AD(H)S, Sucht, Gruppenarbeit, Supervision, Traumaberatung, um einen Fernkurs „Christliche Psychologie“ und um Angebote für verschiedene Fachleute aus dem psychosozialen Feld. IGNIS übernimmt eine aktive Rolle und Leitung bei der Gründung der ACC (Association of Christian Counsellors Deutschland) und vernetzt sich mit verschiedenen Institutionen und Fachverbänden im deutschsprachigen Raum und auch international.

Neben der Lehr- und Schulungstätigkeit sind IGNIS Mitarbeiter außerdem beratend oder therapeutisch tätig und Themen aus der IGNIS Arbeit werden in Form von Zeitschriften (1988-92: IGNIS Journal; 1993-1997: Befreiende Wahrheit), Werkstattheften und Büchern publiziert.

Das Psychologiestudium wird ab 2007 in Kooperation mit der NCIU (New Covenant International University) Florida angeboten und ab 2010 als Tutorial Center des ICP (Institute of Christian Psychology) Südafrika weitergeführt. Der Abschluss des ICP wird in Deutschland als formal gleichwertig zum Psychologie-Bachelor anerkannt. Leider muss das Studium aufgrund politischer Verwerfungen in Südafrika 2018 auslaufen.

Aus der Schweizer Arbeit entsteht 1999 ein eigenes Institut, das icp (Institut für christliche Psychologie, Therapie und Pädagogik, www.icptp.ch ) mit einer seit 2012 eidgenössisch anerkannten Höheren Fachschule für Sozialpädagogik, die auf christlicher Grundlage arbeitet und publiziert und jährlich einen neuen Studienjahrgang startet.

Bis Ende 2018 hat IGNIS bereits in über 100 Gemeinden im deutschsprachigen Raum Seelsorgeschulungen durchgeführt und den 32. Ausbildungskurs in Christlicher Beratung begonnen. Für diese bewährten Kurse ebenso wie für neue Angebote entwickeln wir fortlaufend aktuelle Inhalte und Formate (seit 2011 z.B. Internet-Vorträge). Wir starten oder vertiefen Kooperationen und beraten Menschen in individuellen Fragen und Nöten.

Handlungsleitend für unsere gesamte Arbeit bleiben Vision und Ziele aus der Gründungszeit, deren Bearbeitung mehr als eine Generation von christlichen Fachleuten erfordert: Immer tiefer zu entdecken und umzusetzen, wie sich unsere (auch fachliche) Sicht auf Menschen und unser Umgang mit ihnen verändern, wenn der gestorbene und auferstandene Jesus Christus im Mittelpunkt unseres Denkens und Handelns steht!