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Psychologie und Beratung

IGNIS Jahrestagung

 

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Die IGNIS-Akademie lädt Freunde und Interessierte jedes Jahr im Februar/März zu einer Jahrestagung nach Rothenburg o.d.T. ein. Rechtzeitig im Herbst finden Sie an dieser Stelle Informationen zum Hauptthema, zu den Gastreferenten und zur Anmeldung.

Vorankündigung Termin 2022: 03. – 06. März 2022 in Rothenburg o.d.T.

Thema: „Eltern und Kinder – Familiensysteme verstehen“

Schon jetzt: Herzliche Einladung!

Ihre/Eure Monika Heß

Das war die IGNIS Jahrestagung 2021:

Für unsere Tagung im März 2021 haben wir uns aufgrund der Coronalage für ein Online-Format entschieden. Auch wenn der direkte, persönliche Kontakt natürlich fehlte, war es dennoch eine gute Zeit und wir sagen mit einem Blick auf unseren zum Studio umfunktionierten Schulungsraum von Herzen “Danke”!

Das Programm

  • Freitagabend, 05.03.21
    19:00-20:30 LIVE: Eröffnung
    Begrüßung, Einstimmung, Zeugnisse, geistlicher Impuls
    „Christus in mir“ – Wie die Wahrnehmung den Glauben unterstützen kann: Konzepte der „Interozeption“ (Katrin Kroll)
  • Samstagvormittag, 06.03.21
    10:00-11:15: Hauptvortrag zum Thema „Die Bibel in der Beratung“ (Wolfram Soldan)
    11:15-12:00: Selbsterfahrungszeit mit der Bibel (Einzelarbeit oder Online-Kleingruppen)
    12.00-12.30: Austausch, Feedback, Fragen im Plenum

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Vortrag: Die Bibel ist das mit Abstand am meisten gelesene Buch der Weltgeschichte. Gleichzeitig wird sie infrage gestellt, diskreditiert und sogar belächelt.

Wenn wir uns auf Gott und Sein Wort einlassen, erleben wir, dass es nach wie vor aktuell, lebendig, voller Weisheit und Kraft ist, erleben aber auch, dass es Durststrecken, Zweifel und Widerstände beim Lesen gibt.

Wie kann die Bibel heute mein Leben und das meiner Ratssuchenden positiv prägen und verändern? Denn das will das geschriebene Wort Gottes tun!

Wolfram Soldan kommt im Vortrag auf philosophisch theologische Grundfragen, Zeitgeistprobleme und dann vor allem auf praktische Fragen, Probleme und Hilfen zu sprechen.

Kleingruppen: In einer Selbsterfahrungszeit mit der Bibel in Einzelarbeit oder Online-Kleingruppen kann jeder etwas vom Wirken der Bibel schmecken. Sie können zwischen verschiedenen Möglichkeiten wählen, z.B. identifikatorisches Bibellesen, biblische Icherzählungen, Wortstudien oder Psalmnachdichtungen

 

  • Samstagnachmittag, 06.03.21
    14:00-15:00: Rückblick, Einblick, Ausblick „Neues aus der IGNIS Akademie“ (Friedemann Alsdorf)
    16:00-17:30: Workshops
    (Vortragsimpulse und interaktive Teile, Themen siehe unten)
  • Samstagabend, 06.03.21
    ab 19:00: Einzel-Segnungsgebet (Gebetszeiten mit Voranmeldung)
    ab 19:30: “Treffen im Blauen Salon“ mit Lesung (Werner May) und Beisammensein in kleineren Online-Gesprächsrunden
  • Sonntagvormittag, 07.03.21
    10:00-11:30: Gottesdienst mit Predigt “Wenn Gott uns überrascht” (Joachim Kristahn)

Unser Thema „Die Bibel in der Beratung“

lässt uns andocken an eine schier unerschöpfliche Quelle von lebensspendenden Wort-Zuwendungen, die uns und unseren Ratsuchenden Rat und Trost geben.

Wie wir diese Quelle immer wieder neu erschließen und nutzen können, dazu nimmt Wolfram Soldan uns im Hauptvortrag am Samstagvormittag in seine Erfahrungen als Psychotherapeut und als Dozent in der IGNIS-Beraterausbildung mit hinein.

Das Besondere am Online-Format: Der Hauptvortrag steht Ihnen längerfristig als Aufzeichnung zur Verfügung!

Und in den Kleingruppen können Sie sich selbst beteiligen und auch mit anderen ins Gespräch kommen (Hinweis: alle LIVE-Formate werden nicht aufgezeichnet).

Samstagnachmittag werden diese Workshops die biblischen Bezüge in Seelsorge und Beratung und auch die Verwurzelung im hebräischen Denken weiter herausarbeiten.

 

Ulrike Becker: Herz und Hirn

Kreativität als „Missing Link“ für eine ganzheitliche Beratung

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Lassen Sie sich Mut machen, kreative Wege in der Beratung zu nutzen.

Denn wenn Sie bei Ratsuchenden kreatives Tun anstoßen und entsprechend kreative Prozesse in Gang bringen, öffnet das Räume, in denen neue Denk-, Fühl- und Handlungsmöglichkeiten erkundet werden können. Lösungen aus festgefahrenen Mustern tauchen auf.

Und wenn Sie noch überlegen: Was heißt das, kreative Wege? Was hat es mit biblischem Arbeiten zu tun? Kann ich denn überhaupt kreativ sein?… Lassen Sie sich überraschen! Ulrike Becker wird sicher kreative Wege finden, Ihnen im Online-Format Antworten zu geben!

Ulrike Becker, Christliche Beraterin, war bei früheren Jahrestagungen mehrmals selbst kreativ beteiligt. Viele kennen ihre besonderen Gebets- und Segnungsräume. Sie ist seit über zehn Jahren als Heilpraktikerin für Psychotherapie in eigener Praxis tätig. Außerdem unterrichtet sie als Lehrbeauftragte an der IGNIS Akademie sowie an der Evangelischen Hochschule Darmstadt und ist Autorin mehrerer Bücher.

 

Michael Gantke: Seelsorge in den Psalmen

Der Beitrag biblischer Poesie zu einem gelingenden Leben

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Wussten Sie, dass Poesie ca. ein Drittel der biblischen Texte ausmacht?

Ausgehend von poetischen biblischen Texten nimmt Michael Gantke uns in das hebräische Denken der Bibel mit hinein. Im Buch der Psalmen mündend, gibt er uns zum Schluss einen ganz praktischen Schlüssel für Seelsorge an die Hand.

Der ca. 90-minütige Workshop wird live über Zoom laufen. Inhaltliche Impulse wechseln mit Austausch und Übungen ab (in Break-Out Rooms).

Michael Gantke lebt mit seiner Frau Stefanie und ihrem gemeinsamen Sohn Elijah in der Nähe von Rothenburg ob der Tauber. Als Ehepaar sind sie Teil des Leiterkreises von GMS e.V. In seinem Theologiestudium bei der Werkstatt für Gemeindeaufbau legt er seinen Schwerpunkt – in Kooperation mit der IGNIS Akademie – auf Seelsorge.

 

Deborah und David Haupt: Jüdische Feste

Feiern und erinnern: die Beziehung zu Gott und untereinander stärken

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Die jüdischen Feste sind das Herzstück des jüdischen Jahres: In der Bibel werden sie als “Termine mit Gott” bezeichnet.

Sie stiften einerseits Identität und sollen andererseits an die Bünde mit Gott erinnern, sie feiern und bekräftigen. Gleichzeitig enthalten sie viele Impulse für zwischenmenschliche Beziehungen und können hier als sinnstiftend und heilsam erlebt werden.

In all dem lohnt es sich, Gott als den Initiator des Reichtums der biblischen Feste zu entdecken!

Anhand von Beispielen wie traditionell der Schabbat, das Passahfest und der Versöhnungstag Jom Kippur u.a. gefeiert werden, zeigen wir auf, welche wertvollen Erkenntnisse besonders für Gläubige an Jesus darin enthalten sind.

David und Deborah Haupt dienen seit einigen Jahren mit dem Missionswerk “Beit Sar Shalom” unter Juden in Berlin und sind dort Teil der jüdisch-messianischen Gemeinde. Für ihren Dienst an den Menschen verbinden sie ihren persönlichen Glauben an Christus mit Deborahs Fachkenntnissen (Master in Jüdischer Theologie) und Davids psychologischer Qualifikation (Bachelor der Christlichen Psychologie am ICP-IGNIS-Tutorial-Center, aktuell Psychotherapeut in Ausbildung).

 

Susanne Krieger, Katrin Kroll: Warten, ausharren, innehalten

Wartezeiten als Chance und sinnvoller Zwischenstopp

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„Das Wartezimmer des Lebens“ – Jeder kennt sie, die Zeiten, in denen wir mit Warten beschäftigt sind. Gerade in der Coronazeit haben wir viel Zeit damit verbracht zu warten, an der Ladentüre vor dem Einkauf, auf die neusten Bestimmungen und auch im privaten Bereich war es manchmal eine Wartezeit bis man seine Familie und Freunde widersehen konnte – mit und ohne Berührungen.

Es ist ein Spagat, einerseits die Möglichkeiten des Innehaltens und Wartens bewusst zu gestalten und andererseits konfrontiert zu sein mit den Sehnsüchten und dem Schmerz, der damit einhergehen kann.

Auch in der Bibel finden wir viele Persönlichkeiten, die dieses Lebensthema kennen. Lassen wir uns von ihnen inspirieren!

Wir möchten uns in diesem Workshop mit euch gemeinsam in das Wartezimmer des Lebens begeben und dessen Aspekte genauer betrachten. Wir wollen kleine Impulse geben und gemeinsam mit euch Nachspüren. In Kleingruppen wird es möglich sein, in den Gesprächsaustausch zu gehen und füreinander zu beten.

Susanne Krieger, Erzieherin, Christliche Beraterin (IGNIS und HeilprG Psychotherapie), ist nach langjähriger Tätigkeit in der Kinderpädagogik, Beratung und Kursbegleitung bei IGNIS ab Januar 2021 angestellte Mitarbeiterin bei IGNIS mit Schwerpunkt Kinder- und Jugendberaterausbildung.

Katrin Kroll ist Erzieherin und hat an der IGNIS Akademie Christliche Psychologie studiert. Sie ist seit vielen Jahren psychotherapeutisch in eigener Praxis in der Beratung von Kindern, Jugendlichen und Familien tätig, lehrt in der Aus- und Weiterbildung und ist im Vorstand von IGNIS.

 

Peter Stenger: Heil werden durch den Heiligen

Ein biblisches Gottesbild für die Beratung

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Die Bibel verspricht uns, dass wir in der Begegnung mit dem lebendigen Gott Veränderung erfahren (2 Kor 3,17f).

Doch welche Rolle spielt dabei das Bild, das wir von unserem Herrn haben? Oder wodurch können heilsame und freisetzende Wirkungen an Geist, Seele und Leib ausgelöst werden?

Mit solchen und ähnlichen Fragen wollen wir uns in diesem Workshop beschäftigen. Dabei werden wir uns aufmachen zu einem Gott, der so ganz anders ist als wir und in dessen Nähe wir nicht mehr dieselben bleiben.

Peter Stenger war zunächst Bankkaufmann und ist seit 1995 Pastor im Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden, außerdem seit 2020 IGNIS-Berater (ACC). Manche kennen ihn bereits von seiner Predigt auf der Jahrestagung 2020.

 

Werner May: Künstler lesen das Verbindende Nein

Die Grundgedanken des Konzepts und eine Vertiefung mithilfe von Bildern, die Künstler zum Thema gestaltet haben

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Verschiedene nationale und internationale Künstler haben das Buch von Werner May „Das Verbindende Nein“ gelesen und sich dann von einem Gedanken oder einer Passage aus dem Buch inspirieren lassen, ein Werk dazu zu gestalten oder ein schon vorhandenes auszusuchen, das gut zum Text passt.

Zu Beginn des Workshops wird Werner May u.a. anhand zweier Anspiele in die Grundgedanken des Verbindenden Nein einführen.

Anschließend wird er mehrere der Kunstwerke aufgreifen und so das Thema vertiefen und auch versuchen deutlich zu machen, welche neuen fachlichen Perspektiven er selbst durch diese Bilder dazugewonnen hat.

Werner May, Jahrgang 1949, ist Dipl.-Psychologe und war von der Gründung der IGNIS-Akademie (1986) an über 25 Jahre erster Vorsitzender. Jetzt, im kreativen Ruhestand, gibt er z.B. das kostenlose eMagazin gehaltvoll heraus und ist weiterhin als Dozent bei IGNIS oder auch international im Rahmen der europäischen Bewegung für Christliche Psychologie tätig.

 

Das Besondere am Online-Format: Auch zu Workshops wird es einige Videoaufzeichnungen geben, die Sie alle später nachhören können. So können Sie das Themenangebot ausführlich nutzen!

Abends laden wir zu einem virtuellen „Blauen Salon“ ein – einem locker-entspannten Begegnungsraum miteinander. Machen Sie es sich zu Hause gemütlich bzw. festlich und genießen Sie den Abend mit künstlerischen Beiträgen und Gesprächen. Ob das geht? – Lassen Sie sich überraschen.

Und am Sonntag feiern wir – weiter zu Hause und doch miteinander – dass Jesus in unserer Mitte und unsere Hoffnung ist.

Joachim Kristahn freut sich zu predigen und Ihnen Zuspruch aus Gottes Wort weiterzugeben und etwas von seinen eigenen Erfahrungen mit diesem Gott zu teilen. “Wenn Gott uns überrascht” – so wie Jesus trotz der verschlossenen Tür plötzlich mitten unter seinen Jüngern stand (Joh 20, 19+26), so kann er auch uns überraschen. Und ermutigen.

Das war die Jahrestagung 2020:

Entscheidungen treffen und Ziele erreichen

27.02. – 01.03.2020

In Seelsorge und Beratung, wo Menschen vor uns und Gott ihr Herz weit öffnen, ist es wichtig, dass wir Ziele bewusst gemeinsam entwickeln und klären und unsere Ratsuchenden mit konstruktiven Möglichkeiten einer ganzheitlichen Entscheidungsfindung unterstützen können.

Monika Heß und Friedemann Alsdorf (IGNIS) machten in ihrem Vortrag deutlich, wie eine gute gemeinsame Zielfindung am Anfang eines Beratungsprozesses aussehen kann. Dies gibt dem Ratsuchenden und dem Berater Orientierung, woran in der Beratung gearbeitet werden soll und wann dieses Ziel erreicht ist. Dazu gehört zum Beispiel:

  • Den Änderungsbereich festlegen (wir können nicht mehrere/ alle wünschenswerten Anliegen auf einmal angehen).
  • Für diesen Änderungsbereich Ziele entwickeln, daraus auswählen, was die Ziele für die Beratung sind, und diese konkret formulieren (z.B. nicht als Veränderungswünsche an andere „Mein Partner soll …“ oder als schwer feststellbare Verhaltensänderung „ich möchte nicht so oft zornig werden“).
  • Zwischen Lebenszielen (z.B. „eine gute Mutter“, ein treuer Ehepartner“ werden oder „Gott von Herzen vertrauen“) und Beratungszielen (jetzt eine konkrete Herausforderung als Mutter, Ehepartner usw. zu bewältigen) unterscheiden.

Und für jeden Weg zur Zielfindung und zum Ziel gilt: Gott steht hinter allem und über allem: “Denn Gott ist’s, der in euch wirkt beides, das Wollen und das Vollbringen, nach seinem Wohlgefallen.” (Phil 2,13)

Im zweiten Hauptvortrag stellte Michael Borkowski (Beratungspraxis AUFWIND, Laatzen/Hannover) Kriterien, Modelle und Wege für die Entscheidungsfindung in Seelsorge und Beratung vor.

So können wir zum Beispiel die biologische/körperliche, die emotionale und die Vernunftebene einbeziehen, indem wir sie räumlich darstellen und Schritt für Schritt herausfinden, was sie zur Entscheidungsfindung beitragen. Ein Ebenen- und Perspektivenwechsel oder die Fokussierung auf eine Ebene bringen jeweils wichtige Themen an die Oberfläche. Ganz zentral ist außerdem der Weg in die Mitte dieser Triade, in die geistliche Dimension. Christus lebt in uns, aus ihm leben wir.

„Ich will dich unterweisen und dir den Weg zeigen, den du gehen sollst; ich will dich mit meinen Augen leiten.“ (Psalm 32,8)

Wir freuen uns, dass die Tagung mit den weiteren Zeiten von Workshops, geistlichen Impulsen und Begegnung untereinander wieder ein Ort zum Auftanken und zur Orientierung sein konnte!

„Ich wünsche mir Anregungen und praktische Hilfe für meine Beratertätigkeit, Inspiration für meine persönliche Entwicklung, Treffen mit Menschen, mit denen ich Glauben geteilt habe.“ So bzw. so ähnlich formulierten viele ihre Erwartungen. Bei den einen stand die Gemeinschaft an erster Stelle, bei anderen waren es die fachlichen oder die geistlichen Impulse.

Aus den Rückmeldungen sehen wir, dass die Tagung für all dies Raum bot und konnten auch lesen, dass die “Dynamik der gegenseitigen Ergänzung im IGNIS Mitarbeiter-Team” zu spüren war.

Ja, ohne diese Ergänzung könnten wir die Tagung so nicht durchführen, aber auch nicht ohne die Offenheit, mit der die Teilnehmer auf uns zugehen, und natürlich nicht, ohne dass wir alle zusammen von Gottes Gegenwart getragen sind.

Das war die IGNIS-Jahrestagung 2019

Gesunde Gemeinde – Kranke Gemeinde?

28.02. – 03.03.2019

So wie der menschliche Körper kann auch der Leib „Gemeinde“ krank werden: Das Zusammenspiel der einzelnen Teile läuft nicht mehr rund, die Kommunikation wird unverständlich, das gemeinsame Ziel verschwimmt, man weiß nicht mehr, was man will …

  • Was heißt “krank”, was heißt “gesund”?
  • Wie kann eine Gemeinde gesund werden – und gesund bleiben?
  • Wie können wir in sinnvoller Weise auf das ganze System einwirken, so dass jeder der Meinung ist: „Wir sind eine gute Gemeinde“?
In diese Fragen hat uns unser Referent Johannes Stockmayer mit hineingenommen und ermutigt, dass Gemeinde Raum bieten kann für sehr verschiedene Personenkreise (er sprach von “den zur persönlichen Entfaltung Befreiten”, “den ruhebedürftigten Beschäftigten”, “den um Ordnung und Rechtgläubigkeit Bemühten”, “den um die Gemeindeentwicklung Besorgten). Wir können über das Du-Gottes zu einem Wir als Gemeinde finden, in dem der Einzelne nicht krampfhaft für sich kämpfen muss. Ziel des gesunden Miteinanders ist nicht die “Wohlfühl-Durchschnittstemperatur”, bei der jeder seine Ecken und Kanten abgeschliffen hat, sondern die echte Begegnung untereinander. Kampffrage ist auch nicht, ob alte oder neue Gemeindeformen und Glaubensstile besser sind. Denn Altes zu behalten, weil es bequem ist, oder Neues einzusetzen, weil es im Trend liegt, das wird beides auf Dauer keine Frucht bringen. Mit bewährtem Alten und begeisterndem Neuen dagen lebt und wächst Gemeinde.
Die Jahrestagung 2019 im Rückblick von Teilnehmenden:

Ein gelungenes Zusammenspiel – Guter Input und gute Gemeinschaft – Begegnungen und geistlich auftanken – Teilnehmer aus meinem Ausbildungskurs wiedersehen – ein offenes freundliches Miteinander…

“Das Thema fand ich zunächst nicht ganz nötig – aber im Nachhinein passend für mich und wohl auch für andere, da wir alle irgendwie in einer Gemeinde sind.“

„Ich habe wertvolle Anregungen für Gemeinde und Diakonie mitgenommen.“ „Impulse für mich persönlich und für die Gemeinde.“

„Geistliche Originalität und Tiefgang des Hauptredners haben mich angesprochen.“

„Interaktive Workshops waren eine gute Ergänzung zum Vortrag.“

Und das hören wir oft:

“Ich genieße jedes Mal die wunderschönen Räume!“