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Psychologie und Beratung

IGNIS Jahrestagung

 

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Die IGNIS-Akademie lädt Freunde und Interessierte jedes Jahr im Februar/März zu einer Jahrestagung nach Rothenburg o.d.T. ein. Rechtzeitig im Herbst finden Sie an dieser Stelle Informationen zum Hauptthema, zu den Gastreferenten und zur Anmeldung.

Zum Vormerken: Herzliche Einladung zu unserer Jahrestagung 2021 – zum ersten Mal als Online-Tagung!

Am Wochenende 05.-07. März 2021 können Sie bei sich zu Hause unsere bewährten und auch ganz neue Formate live über Internet miterleben.

Unter der Überschrift „Was uns bewegt…“ werden verschiedene IGNIS Mitarbeiter Beiträge zu den Themen gestalten, die ihnen aktuell am Herzen liegen.

Ein Teil der Tagung wird als Live-Konferenz angeboten, inhaltliche Themen als Videoaufzeichnungen und auch für Gebetsmöglichkeiten und Austausch untereinander soll auf virtuellen Plattformen Raum sein. Wir machen sehr gute Erfahrungen mit diesen neuen Wegen und laden Sie herzlich ein, auf diese Weise mit uns und miteinander in Kontakt zu sein.

Flyer, nähere Informationen und Anmeldemöglichkeiten folgen ca. Mitte Oktober.

Das war die Jahrestagung 2020:

Entscheidungen treffen und Ziele erreichen

27.02. – 01.03.2020

In Seelsorge und Beratung, wo Menschen vor uns und Gott ihr Herz weit öffnen, ist es wichtig, dass wir Ziele bewusst gemeinsam entwickeln und klären und unsere Ratsuchenden mit konstruktiven Möglichkeiten einer ganzheitlichen Entscheidungsfindung unterstützen können.

Monika Heß und Friedemann Alsdorf (IGNIS) machten in ihrem Vortrag deutlich, wie eine gute gemeinsame Zielfindung am Anfang eines Beratungsprozesses aussehen kann. Dies gibt dem Ratsuchenden und dem Berater Orientierung, woran in der Beratung gearbeitet werden soll und wann dieses Ziel erreicht ist. Dazu gehört zum Beispiel:

  • Den Änderungsbereich festlegen (wir können nicht mehrere/ alle wünschenswerten Anliegen auf einmal angehen).
  • Für diesen Änderungsbereich Ziele entwickeln, daraus auswählen, was die Ziele für die Beratung sind, und diese konkret formulieren (z.B. nicht als Veränderungswünsche an andere „Mein Partner soll …“ oder als schwer feststellbare Verhaltensänderung „ich möchte nicht so oft zornig werden“).
  • Zwischen Lebenszielen (z.B. „eine gute Mutter“, ein treuer Ehepartner“ werden oder „Gott von Herzen vertrauen“) und Beratungszielen (jetzt eine konkrete Herausforderung als Mutter, Ehepartner usw. zu bewältigen) unterscheiden.

Und für jeden Weg zur Zielfindung und zum Ziel gilt: Gott steht hinter allem und über allem: “Denn Gott ist’s, der in euch wirkt beides, das Wollen und das Vollbringen, nach seinem Wohlgefallen.” (Phil 2,13)

Im zweiten Hauptvortrag stellte Michael Borkowski (Beratungspraxis AUFWIND, Laatzen/Hannover) Kriterien, Modelle und Wege für die Entscheidungsfindung in Seelsorge und Beratung vor.

So können wir zum Beispiel die biologische/körperliche, die emotionale und die Vernunftebene einbeziehen, indem wir sie räumlich darstellen und Schritt für Schritt herausfinden, was sie zur Entscheidungsfindung beitragen. Ein Ebenen- und Perspektivenwechsel oder die Fokussierung auf eine Ebene bringen jeweils wichtige Themen an die Oberfläche. Ganz zentral ist außerdem der Weg in die Mitte dieser Triade, in die geistliche Dimension. Christus lebt in uns, aus ihm leben wir.

„Ich will dich unterweisen und dir den Weg zeigen, den du gehen sollst; ich will dich mit meinen Augen leiten.“ (Psalm 32,8)

Wir freuen uns, dass die Tagung mit den weiteren Zeiten von Workshops, geistlichen Impulsen und Begegnung untereinander wieder ein Ort zum Auftanken und zur Orientierung sein konnte!

„Ich wünsche mir Anregungen und praktische Hilfe für meine Beratertätigkeit, Inspiration für meine persönliche Entwicklung, Treffen mit Menschen, mit denen ich Glauben geteilt habe.“ So bzw. so ähnlich formulierten viele ihre Erwartungen. Bei den einen stand die Gemeinschaft an erster Stelle, bei anderen waren es die fachlichen oder die geistlichen Impulse.

Aus den Rückmeldungen sehen wir, dass die Tagung für all dies Raum bot und konnten auch lesen, dass die “Dynamik der gegenseitigen Ergänzung im IGNIS Mitarbeiter-Team” zu spüren war.

Ja, ohne diese Ergänzung könnten wir die Tagung so nicht durchführen, aber auch nicht ohne die Offenheit, mit der die Teilnehmer auf uns zugehen, und natürlich nicht, ohne dass wir alle zusammen von Gottes Gegenwart getragen sind.

 

Das war die IGNIS-Jahrestagung 2019

Gesunde Gemeinde – Kranke Gemeinde?

28.02. – 03.03.2019

So wie der menschliche Körper kann auch der Leib „Gemeinde“ krank werden: Das Zusammenspiel der einzelnen Teile läuft nicht mehr rund, die Kommunikation wird unverständlich, das gemeinsame Ziel verschwimmt, man weiß nicht mehr, was man will …

  • Was heißt “krank”, was heißt “gesund”?
  • Wie kann eine Gemeinde gesund werden – und gesund bleiben?
  • Wie können wir in sinnvoller Weise auf das ganze System einwirken, so dass jeder der Meinung ist: „Wir sind eine gute Gemeinde“?

In diese Fragen hat uns unser Referent Johannes Stockmayer mit hineingenommen und ermutigt, dass Gemeinde Raum bieten kann für sehr verschiedene Personenkreise (er sprach von “den zur persönlichen Entfaltung Befreiten”, “den ruhebedürftigten Beschäftigten”, “den um Ordnung und Rechtgläubigkeit Bemühten”, “den um die Gemeindeentwicklung Besorgten). Wir können über das Du-Gottes zu einem Wir als Gemeinde finden, in dem der Einzelne nicht krampfhaft für sich kämpfen muss. Ziel des gesunden Miteinanders ist nicht die “Wohlfühl-Durchschnittstemperatur”, bei der jeder seine Ecken und Kanten abgeschliffen hat, sondern die echte Begegnung untereinander. Kampffrage ist auch nicht, ob alte oder neue Gemeindeformen und Glaubensstile besser sind. Denn Altes zu behalten, weil es bequem ist, oder Neues einzusetzen, weil es im Trend liegt, das wird beides auf Dauer keine Frucht bringen. Mit bewährtem Alten und begeisterndem Neuen dagen lebt und wächst Gemeinde.

Die Jahrestagung 2019 im Rückblick von Teilnehmenden:

Ein gelungenes Zusammenspiel – Guter Input und gute Gemeinschaft – Begegnungen und geistlich auftanken – Teilnehmer aus meinem Ausbildungskurs wiedersehen – ein offenes freundliches Miteinander…

“Das Thema fand ich zunächst nicht ganz nötig – aber im Nachhinein passend für mich und wohl auch für andere, da wir alle irgendwie in einer Gemeinde sind.“

„Ich habe wertvolle Anregungen für Gemeinde und Diakonie mitgenommen.“ „Impulse für mich persönlich und für die Gemeinde.“

„Geistliche Originalität und Tiefgang des Hauptredners haben mich angesprochen.“

„Interaktive Workshops waren eine gute Ergänzung zum Vortrag.“

Und das hören wir oft:

“Ich genieße jedes Mal die wunderschönen Räume!“