Glaube, Psychologie, Leben
Seite auswählen

Wir entwickeln eine Christliche Psychologie

Seit mehr als 30 Jahren arbeiten wir mit Begeisterung und fachlich fundiert an einer fruchtbaren Verbindung von Glaube und Psychologie. Unsere Erfahrung geben wir an alle weiter, die beruflich oder ehrenamtlich für Menschen da sein wollen.

Gemeinsam mit einer Reihe von christlichen Fachleuten aus der ganzen Welt arbeiten wir daran, psychologische Forschungsgegenstände (wie Beziehung, Gewissen, Motivation, Wille, Gefühle …) von einem christlichen Menschen- und Weltverständnis her zu erfassen und zu begreifen. Daraus können eigene Modelle und Theorien entwickelt oder säkulare rekonstruiert werden.

“Rekonstruktion säkularer Modelle” – das heißt für uns

  • das Menschenbild, von dem eine psychologische Theorie ausgeht, herauszuarbeiten
  • dann wichtige Impulse dieser Theorie auf der Basis eines biblischen Menschenbildes neu zu verstehen, zu ergänzen, zu erweitern oder zu korrigieren
  • unter Berücksichtigung der Forschungsergebnisse, die im Kontext dieser Theorie gewonnen wurden.

Für eine Christliche Psychologie
bildet der christliche Glaube die Richtschnur und den Rahmen

Wir entwickeln psychologische Konzepte für die Gemeinde, die dem Wirken Gottes Raum schaffen und besonderes Augenmerk auf Beziehungszusammenhänge und Kontexte legt (Relationale Psychologie).

Für die Operationalisierung (methodische Praxisumsetzung) und Validierung (Gültigkeitsprüfung) dieser Modelle arbeiten wir mit quantitativen und qualitativen Methoden. Dazu haben unsere Studierenden in ihren Abschlussarbeiten (Diplomarbeiten in Christlicher Psychologie bis 2011 und Bachelorarbeiten des ICP Südafrika bis 2016) einen großen Beitrag geleistet.

Für den bewusst gestalteten Erkenntnisgewinn gebrauchen wir das Modell der „Hermeneutischen Spirale“, das wir für unsere Kursteilnehmer verständlich aufbereitet haben (als E-Learning Modul). Dieses Modell hilft, mit der Frage nach Erkenntnis in Alltag und Beruf strukturiert umzugehen („Woher weiß ich, was ich weiß?“).